| Notfall? Ein Sanitäter gibt Tipps! |
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| Geschrieben von Sven Wehnert | |
| Mittwoch, 02 Dezember 2009 | |
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Da ich bei uns an der Max-Ernst-Gesamtschule zum Schulsanitätsdienst gehöre, werde ich euch nun ein paar Tipps geben, wie man bei typischen Unfällen im Alltag handeln kann. In der Projektwoche im letzten Schuljahr bekamen alle momentanen Sanitäter eine Ausbildung. Dabei lernte jeder das Wichtigste, alle bekamen ein Handbuch und zum Schluss ein Zertifikat, sodass man nachweisen kann, dass man ein zertifizierter Sanitäter ist. Da wir so viele Sanitäter sind, können wir natürlich nicht immer alle gleichzeitig im Dienst sein, da wir nur eine Notfalltasche und ein Notfallhandy besitzen. Jede Woche haben immer 2 andere Dienst. Dann hat auch noch unsere Schule den sogenannten "Saniraum". In diesem Raum befindet sich ein Waschbecken, eine Krankenliege, ein Schreibtisch mit Stuhl, ein Kühlschrank mit Kühlpacks etc. und mehrere Schränke mit allen Utensilien und viele kleine 1. Hilfe-Taschen aus dem 2. Weltkrieg (kein Scherz!). Und jetzt zu dem eigentlichen Thema dieses Artikels. Ich denke, dass jeder die alltäglichen Unfälle kennt. In den Finger geschnitten, Schürfwunden am Arm/Bein, Nasenbluten oder sonstiges. Es gibt viele verschiedene Arten von solchen Unfällen. Ich zähle hier nur einige davon auf. Nasenbluten : Bei Nasenbluten hilft es ein feuchtes oder auch nur kaltes Tuch in den Nacken zu legen und den Kopf nach vorne zu beugen. Die meisten meinen, dass es am besten wäre den Kopf nach hinten in den Nacken zu legen, aber das ist falsch, denn so kann das Blut nicht gut ablaufen und man könnte ersticken, außerdem schmeckt das Blut nicht. Schnittwunden im Finger: Bei Schnittwunden in Fingern sollte man erstmal ein bisschen kaltes Wasser drüber laufen lassen, durch das kalte Wasser ziehen sich die Blutäderchen zusammen, sodass nur noch etwas Blut raus läuft. Dann nimmt man ein Pflaster und klebt es darauf. Ab und zu mal wechseln und dann müsste es sich auch bald wieder schließen. Doch bei tieferen Schnittwunden würde ein Verbandpäckchen besser sein. Doch das sollte auch ab und zu mal gewechselt werden. Schürfwunden an Arm/Bein: Schürfwunden entstehen ja meistens dadurch, dass man irgendwo mit der Haut darüber schleift. Sei es im Sportuntericht auf dem Turnhallenboden oder auch auf einer Wasserrutsche im Schwimmbad. Wenn es wirklich einen solchen Fall geben sollte, dann soll man es auch am besten etwas kühlen. Nehmt ein Küchenpapier oder Toilettenpapier, macht es etwas nass und haltet es auf dieWunde. Nach kurzer Zeit wird es weniger wehtun und auch nicht mehr bis gar nicht bluten. Dann kann man vielleicht auch ein Pflaster draufmachen, aber das erübrigt sich eigentlich. Aber Achtung! Bei Schürfwunden, die in einem Schwimmbad passieren, würde ich kein Pflaster nehmen, sonst schwimmt später das Pflaster alleine ohne euch im Becken. ;) So, ich hoffe ich konnte euch etwas helfen. Bei schwerwiegenden Problemen bitte sofort den Arzt kontaktieren, denn nicht umsonst heißt es "Erste Hilfe".
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 02 Dezember 2009 ) |
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